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RICHARD HOHLY

Richard Hohly gilt als einer der letzten Expressionisten Süddeutschlands. Am 13.03.1902 wurde er in Löwenstein als Sohn des Begründers des heutigen Landhauses Hohly geboren. Im März 2002 hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Seine Kunst ist unmittelbar verbunden mit der noch wenig berührten Landschaft der Löwensteiner Berge. Er selbst knüpfte die Verbindung vom Zauber der Löwensteiner Landschaft, die immer wieder in sein Werk einfließt, zur Sensibilität ihrer Menschen für das Übersinnliche.

Einige seiner Arbeiten sind in unserem Landhaus in Löwenstein ausgestellt. Wir laden Sie herzlich ein, diese im Rahmen eines guten Essens in Ruhe zu betrachten und gleichzeitig eine wundervolle Aussicht herab von den Löwensteiner Bergen in eine Landschaft zu genießen, welche die Kompositionen und das Wesen des Künstlers Richard Hohly so nachhaltig beeinflusst hat.

Richard Hohly - Lebensdaten des Künstlers

Richard Hohly, einer der letzten Expressionisten Süddeutschlands, wurde am 13.03.1902 als Sohn eines Gastwirtes und Winzers, dem Begründer des heutigen Landhauses Hohly, in Löwenstein geboren.

Nach dem Lehrerseminar von 1915-1922 in Kirchheim/Teck und Heilbronn war er zunächst ohne Anstellung und arbeitete als Hilfsarbeiter in der Industrie und in einer Bank.

1924 folgte er seiner Neigung und begann mit dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart mit Abschluss; für das höhere Lehramt 1929/1930 (zwischenzeitlich 1926 Meisterschüler der Kunstakademie Kassel).

Nach einem Treffen mit Edvard Munch 1930 wurde er 1931/1932 Mitglied der Berliner Sezession um Pechstein, Corinth, Nolde, Slevogt, Liebermann u.a.
Zuvor Heirat mit Annemarie Neumann, Augusthof in Pyritz/Pommern.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde es auch für Richard Hohly schwierig: 1936 kam er auf die Liste der "Entarteten", sein Bild "Dame mit Bedienung" wurde aus dem Ulmer Museum entfernt und später zerstört.

Von 1936 an wohnte er in Bietigheim und unterrichtete am dortigen Gymnasium, wohin er von Leonberg aus politischen Gründen versetzt worden war.
1941 folgte der Einzug zum Militär und Einsatz als Kriegsmaler an der Ostfront (Ukraine und Stalingrad). Ein wichtiges Motiv in Hohlys Malerei, die Begegnung mit dem Tod in den Kriegsbildern um Stalingrad, ist in dieser Zeit begründet. Viele Bilder sollten jedoch vernichtet werden, passten sie doch aufgrund ihrer "Russland-freundlichen" Tendenzen nicht in das Propagandakonzept des Dritten Reiches. Richard Hohly konnte diese Werke vor der Zerstörung retten, sie befinden sich heute im Besitz der Familie.

1943 folgte ein Einsatz in Frankreich, dort Begegnung mit Ernst Jünger.

Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Künstlergruppe "Rote Reiter" und beschäftigte sich intensiv mit der Farbenlehre von Adolf Hölzel und Johann Wolfgang von Goethe sowie den Kunstausführungen Rudolf Steiners.

In den fünfziger Jahren arbeitete er an vielen Projekten für die "Kunst am Bau" und entwickelte die sogenannte "Glasintarsie", eine Glasmalerei ohne Zwischenstege.

Nach zwischenzeitlichen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Problemen konzentrierte er sich in den sechziger Jahren erneut auf die Malerei.
Es folgten in einer neuen Farbigkeit vor allem christlich-philosophische sowie meditative Motive, ein weiteres Hauptthema in Hohlys Werk.
Nach dem Tod seiner ersten Frau Annemarie 1976 schuf er sein eigenes Museum, die "Felsengalerie" in Bietigheim-Bissingen.
1978 dann zweite Heirat und Verleihung des Baden-Württembergischen Verdienstordens.

Die Felsengalerie in Bietigheim-Bissingen

1980 erscheint die Monographie "Richard Hohly, Leben und Werk", Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart (vergriffen).

Seine Schaffenskraft hielt noch einige Jahre an, bevor Richard Hohly am 11.04.1995 im Alter von 93 Jahren in seinem Heim in Bietigheim-Bissingen verstarb.
Die Kunst Richard Hohlys ist unmittelbar verbunden mit der noch wenig berührten Landschaft der Löwensteiner Berge. In vielen Bildern lassen seine spezielle "Farbfleckdynamik" und der "Schwung der gestaltvermittelnden Hand" des Künstlers (Pfeiffer A, 1980: Richard Hohly, Leben und Werk, Verlag freies Geistesleben, Stuttgart) die Schönheit seiner Heimat erahnen.

Bis ins hohe Alter hinein blieb Richard Hohly ein autonomer Künstler, der in der Auseinandersetzung mit der Farbe seine unverwechselbaren, ausdrucksstarken Bilder schuf. Die Hauptmotive seines Werkes sind hierbei zum einen seine unzähligen Pferde-Bilder, in welchen dem Element der Bewegung eine wichtige Rolle zukommt. Stürmende, aufschäumende Kraft und gleichzeitig gezügelte Empfindsamkeit charakterisieren diese beeindruckenden Bilder.

Zum anderen das religiöse Motiv, die meditative-philosophisch geprägten Arbeiten. Richard Hohly fühlte sich der Seherin von Prevorst verwandt. Er selbst knüpfte die Verbindung vom Zauber der Löwensteiner Landschaft, die immer wieder in sein Werk einfließt, zur Sensibilität ihrer Menschen für das Übersinnliche.
Es ist sicherlich kein Zufall, dass sich in unmittelbarer Nähe zum farbenprächtigen, von Glasintarsien erleuchteten Grab der Familie Hohly auf dem alten Löwensteiner Friedhof die Grabstätten des Dichters Manfred Kyber sowie von Friedericke Hauffe geb. Wanner, der "Seherin von Prevorst", befinden. Der Zauber verwunschener Stimmungen im Wechselspiel mit dem weiten Blick ins Land der Löwensteiner Berge, die Übersensibilität der Sinne als Mittel einer visionären Schau in Anlehnung an Rudolf Steiner zeichnen das Werk Richard Hohlys aus. Hinzu kommen biblische Bildinhalte in kraftvollen Farbkompositionen.

Des Weiteren beeinflussen die Erlebnisse als Kriegsmaler und die unzähligen Begegnungen mit dem Tod sein künstlerisches Schaffen.
Einzigartig auch die neue Art der Glasmalerei, die Richard Hohly entwickelte: Angeregt durch die mittelalterlichen Farbglasfenster der Kathedralen schuf er mit den drei Grundfarben rot, gelb und blau in Anlehnung an Goethes Farbenlehre verschiedene Farbnuancen. Auf einer nicht ganz transparenten Trägerscheibe klebte er farbige Gläser auf, wobei die einzelnen Stücke nicht mit Zwischenstegen aus Blei verbunden wurden. Stattdessen entwickelte er eine "Lichtfuge" aus Kunstharz, welche das spannungsfreie, in sich bewegliche Übereinandersetzen verschiedener Gläser erlaubte und leuchtende Zwischentöne bei gleichzeitiger Stabilität ermöglichte.

Zu Hohlys Gemälden und Glasarbeiten gesellen sich außerdem noch Graphiken und Aquarelle, so dass ein vielseitiges Gesamtwerk entsteht, welches unmittelbar mit seiner Biographie verwoben ist.

Einige seiner Arbeiten sind in unserem Landhaus in Löwenstein ausgestellt.

Werke des Künstlers

RICHARD HOHLY

Richard Hohly gilt als einer der letzten Expressionisten Süddeutschlands. Am 13.03.1902 wurde er in Löwenstein als Sohn des Begründers des heutigen Landhauses Hohly geboren. Im März 2002 hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Seine Kunst ist unmittelbar verbunden mit der noch wenig berührten Landschaft der Löwensteiner Berge. Er selbst knüpfte die Verbindung vom Zauber der Löwensteiner Landschaft, die immer wieder in sein Werk einfließt, zur Sensibilität ihrer Menschen für das Übersinnliche.

Einige seiner Arbeiten sind in unserem Landhaus in Löwenstein ausgestellt. Wir laden Sie herzlich ein, diese im Rahmen eines guten Essens in Ruhe zu betrachten und gleichzeitig eine wundervolle Aussicht herab von den Löwensteiner Bergen in eine Landschaft zu genießen, welche die Kompositionen und das Wesen des Künstlers Richard Hohly so nachhaltig beeinflusst hat.

Richard Hohly - Lebensdaten des Künstlers

Richard Hohly, einer der letzten Expressionisten Süddeutschlands, wurde am 13.03.1902 als Sohn eines Gastwirtes und Winzers, dem Begründer des heutigen Landhauses Hohly, in Löwenstein geboren.

Nach dem Lehrerseminar von 1915-1922 in Kirchheim/Teck und Heilbronn war er zunächst ohne Anstellung und arbeitete als Hilfsarbeiter in der Industrie und in einer Bank.

1924 folgte er seiner Neigung und begann mit dem Studium an der Kunstakademie Stuttgart mit Abschluss; für das höhere Lehramt 1929/1930 (zwischenzeitlich 1926 Meisterschüler der Kunstakademie Kassel).

Nach einem Treffen mit Edvard Munch 1930 wurde er 1931/1932 Mitglied der Berliner Sezession um Pechstein, Corinth, Nolde, Slevogt, Liebermann u.a.
Zuvor Heirat mit Annemarie Neumann, Augusthof in Pyritz/Pommern.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde es auch für Richard Hohly schwierig: 1936 kam er auf die Liste der "Entarteten", sein Bild "Dame mit Bedienung" wurde aus dem Ulmer Museum entfernt und später zerstört.

Von 1936 an wohnte er in Bietigheim und unterrichtete am dortigen Gymnasium, wohin er von Leonberg aus politischen Gründen versetzt worden war.
1941 folgte der Einzug zum Militär und Einsatz als Kriegsmaler an der Ostfront (Ukraine und Stalingrad). Ein wichtiges Motiv in Hohlys Malerei, die Begegnung mit dem Tod in den Kriegsbildern um Stalingrad, ist in dieser Zeit begründet. Viele Bilder sollten jedoch vernichtet werden, passten sie doch aufgrund ihrer "Russland-freundlichen" Tendenzen nicht in das Propagandakonzept des Dritten Reiches. Richard Hohly konnte diese Werke vor der Zerstörung retten, sie befinden sich heute im Besitz der Familie.

1943 folgte ein Einsatz in Frankreich, dort Begegnung mit Ernst Jünger.

Nach dem Krieg wurde er Mitglied der Künstlergruppe "Rote Reiter" und beschäftigte sich intensiv mit der Farbenlehre von Adolf Hölzel und Johann Wolfgang von Goethe sowie den Kunstausführungen Rudolf Steiners.

In den fünfziger Jahren arbeitete er an vielen Projekten für die "Kunst am Bau" und entwickelte die sogenannte "Glasintarsie", eine Glasmalerei ohne Zwischenstege.

Nach zwischenzeitlichen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Problemen konzentrierte er sich in den sechziger Jahren erneut auf die Malerei.
Es folgten in einer neuen Farbigkeit vor allem christlich-philosophische sowie meditative Motive, ein weiteres Hauptthema in Hohlys Werk.
Nach dem Tod seiner ersten Frau Annemarie 1976 schuf er sein eigenes Museum, die "Felsengalerie" in Bietigheim-Bissingen.
1978 dann zweite Heirat und Verleihung des Baden-Württembergischen Verdienstordens.

Die Felsengalerie in Bietigheim-Bissingen

1980 erscheint die Monographie "Richard Hohly, Leben und Werk", Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart (vergriffen).

Seine Schaffenskraft hielt noch einige Jahre an, bevor Richard Hohly am 11.04.1995 im Alter von 93 Jahren in seinem Heim in Bietigheim-Bissingen verstarb.
Die Kunst Richard Hohlys ist unmittelbar verbunden mit der noch wenig berührten Landschaft der Löwensteiner Berge. In vielen Bildern lassen seine spezielle "Farbfleckdynamik" und der "Schwung der gestaltvermittelnden Hand" des Künstlers (Pfeiffer A, 1980: Richard Hohly, Leben und Werk, Verlag freies Geistesleben, Stuttgart) die Schönheit seiner Heimat erahnen.

Bis ins hohe Alter hinein blieb Richard Hohly ein autonomer Künstler, der in der Auseinandersetzung mit der Farbe seine unverwechselbaren, ausdrucksstarken Bilder schuf. Die Hauptmotive seines Werkes sind hierbei zum einen seine unzähligen Pferde-Bilder, in welchen dem Element der Bewegung eine wichtige Rolle zukommt. Stürmende, aufschäumende Kraft und gleichzeitig gezügelte Empfindsamkeit charakterisieren diese beeindruckenden Bilder.

Zum anderen das religiöse Motiv, die meditative-philosophisch geprägten Arbeiten. Richard Hohly fühlte sich der Seherin von Prevorst verwandt. Er selbst knüpfte die Verbindung vom Zauber der Löwensteiner Landschaft, die immer wieder in sein Werk einfließt, zur Sensibilität ihrer Menschen für das Übersinnliche.
Es ist sicherlich kein Zufall, dass sich in unmittelbarer Nähe zum farbenprächtigen, von Glasintarsien erleuchteten Grab der Familie Hohly auf dem alten Löwensteiner Friedhof die Grabstätten des Dichters Manfred Kyber sowie von Friedericke Hauffe geb. Wanner, der "Seherin von Prevorst", befinden. Der Zauber verwunschener Stimmungen im Wechselspiel mit dem weiten Blick ins Land der Löwensteiner Berge, die Übersensibilität der Sinne als Mittel einer visionären Schau in Anlehnung an Rudolf Steiner zeichnen das Werk Richard Hohlys aus. Hinzu kommen biblische Bildinhalte in kraftvollen Farbkompositionen.

Des Weiteren beeinflussen die Erlebnisse als Kriegsmaler und die unzähligen Begegnungen mit dem Tod sein künstlerisches Schaffen.
Einzigartig auch die neue Art der Glasmalerei, die Richard Hohly entwickelte: Angeregt durch die mittelalterlichen Farbglasfenster der Kathedralen schuf er mit den drei Grundfarben rot, gelb und blau in Anlehnung an Goethes Farbenlehre verschiedene Farbnuancen. Auf einer nicht ganz transparenten Trägerscheibe klebte er farbige Gläser auf, wobei die einzelnen Stücke nicht mit Zwischenstegen aus Blei verbunden wurden. Stattdessen entwickelte er eine "Lichtfuge" aus Kunstharz, welche das spannungsfreie, in sich bewegliche Übereinandersetzen verschiedener Gläser erlaubte und leuchtende Zwischentöne bei gleichzeitiger Stabilität ermöglichte.

Zu Hohlys Gemälden und Glasarbeiten gesellen sich außerdem noch Graphiken und Aquarelle, so dass ein vielseitiges Gesamtwerk entsteht, welches unmittelbar mit seiner Biographie verwoben ist.

Einige seiner Arbeiten sind in unserem Landhaus in Löwenstein ausgestellt.

Werke des Künstlers

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